Christozentrisches Heilen

Bei dieser Heilweise steht Jesus Christus im Vordergrund. Der Praktizierende selbst ist lediglich Kanal für die göttliche Energie, die während der Behandlungen fließt. Jesus Christus verweist auf den Glauben, das Vertrauen an eine Heilungsmöglichkeit durch ihn, letztendlich durch Gott. So ist bei dieser Heilform eine Voraussetzung, dass der Praktizierende selbst eine unmittelbare Beziehung zu Gott hat. Der Praktizierende  glaubt uneingeschränkt an Gottes Existenz, an seine Allmacht sowie an Jesus Christus, seinen Sohn. Der Heilsuchende erhält durch die Behandlung auch die Möglichkeit, seinen eventuell eingeschränkten oder abhanden gekommenen Glauben an Gott wieder zu erlangen. Christozentrisches Heilen ist eine spezielle Form des Dienens und wird ausschließlich aus Liebe zu den Mitmenschen praktiziert. Die Liebe ist dabei das tragende Fundament. Nur Jesus Christus steht im Vordergrund, nicht der Praktizierende.

Gebetsheilung

Bei dieser Heilform bittet der Praktizierende Gott in einem Gebet um Heilung für den Heilsuchenden.
DerPraktizierende legt dem Heilsuchenden die Hände auf den Kopf, auf die Schultern, auf eine schmerzende Stelle oder berührt ihn nicht. Er spricht ein Gebet – laut oder leise. Es kann ein bekanntes Gebet sein. Recht beliebt ist z.B. Das Vaterunser, das von Jesus formulierte, älteste Gebet der Christenheit (Matthäus 6, 9-13; Lukas 11,1-4) oder ein anderes, das dem Praktizierenden in dem Moment der Behandlung für den Heilsuchenden in den Sinn kommt. Das Gebet unterstützt die Einfühlung und das Bewusstsein, ein Kanal für Gottes Hilfe zu sein. Der Praktizierende vertraut darauf, dass Gott das geschehen lässt, was ER in der Situation für den Heilsuchenden für richtig und nötig erachtet.  Aus der Bibel weiß man, dass Jesus und seine Jünger oft die Hände zur Heilung auflegten.

Im Gebet tritt der Mensch im Innersten seines Herzens vor die Gegenwart Gottes. Geschieht das in aufrichtiger Hingabe, so geht vom Gebet eine wunderbare, heilende Kraft aus. Die Gebetsheilung ist eine Behandlungsform, bei der die Funktion des Praktizierenden deutlich wird: Der Praktizierende ist Kanal und Werkzeug. Der Praktizierende bittet Gott um Heilung. Man glaubt fest an die göttliche Heilkraft. Es ist nicht die Aufgabe der Gebetsheilung, die Schulmedizin zu ersetzen. Die Gebetsheilung ergänzt die Schulmedizin ausgezeichnet um eine spirituelle Komponente.